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30 Jahre im Ehrenamt: Bayreuth ehrt drei langjährige Distriktsvorsteher

Bayreuth-Medaille in Silber für Patricia Fuß-Beschta, Gerfried Schieberle und Dr. Franz Sedlak

Drei Jahrzehnte ehrenamtlicher Einsatz für die Menschen vor Ort: Die Stadt Bayreuth würdigt Patricia Fuß-Beschta, Gerfried Schieberle und Dr. Franz Sedlak für ihre langjährige Tätigkeit als Distriktsvorsteher mit der Bayreuth-Medaille in Silber.

Die Auszeichnung wurde bei einer Besprechung der Stadtbezirksvorsteher durch den zweiten Bürgermeister Stefan Schuh überreicht. Patricia Fuß-Beschta und Gerfried Schieberle konnten ihre Medaillen persönlich entgegennehmen. Dr. Franz Sedlak war verhindert; seine Ehrung wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Drei Menschen, 30 Jahre Einsatz für ihre Stadt

Alle drei Geehrten übernahmen ihr Ehrenamt im September 1996. Gerfried Schieberle kümmerte sich bis Ende September 2026 um den früheren 9. Stadtdistrikt im Bereich Saas. Dr. Franz Sedlak war für den ehemaligen 17. Stadtdistrikt zuständig, der die Bereiche Grüner Hügel und Wendelhöfen umfasste. Patricia Fuß-Beschta engagierte sich drei Jahrzehnte lang für den 22. Stadtdistrikt in der Gartenstadt.

Der zweite Bürgermeister Stefan Schuh würdigte den langjährigen Einsatz der drei ehemaligen Distriktsvorsteher. Die Medaille sei ein Zeichen besonderer Anerkennung und des herzlichen Dankes für ihr Engagement.

Aus 39 Stadtdistrikten werden 20 Stadtbezirke

Neben der Ehrung informierte die Stadt über eine Neuordnung ihrer Stadtgliederung. Seit dem 1. Oktober 2026 ist Bayreuth statt in 39 Stadtdistrikte in 20 Stadtbezirke gegliedert.

In jedem Stadtbezirk gibt es einen ehrenamtlichen Stadtbezirksvorsteher oder eine Stadtbezirksvorsteherin. Die Personen werden auf Vorschlag der Stadtratsfraktionen bestellt und müssen im jeweiligen Stadtbezirk wohnen. Die Bestellung erfolgt grundsätzlich für die sechsjährige Wahlzeit des Stadtrates; eine erneute Berufung ist möglich.

Eine wichtige Verbindung zwischen Bevölkerung und Verwaltung

Die Aufgabe bleibt auch nach der Neuordnung dieselbe: Die Stadtbezirksvorsteherinnen und Stadtbezirksvorsteher sollen den Austausch zwischen der Bevölkerung und der Stadtverwaltung fördern. Sie nehmen Wünsche und Anregungen aus ihrem Stadtbezirk auf, prüfen diese und leiten sie weiter.

Das Beispiel der drei Geehrten zeigt, wie wichtig Menschen sind, die sich über viele Jahre ehrenamtlich für ihre Mitmenschen und ihre Stadt einsetzen. Dieses Engagement verdient Anerkennung – denn eine lebendige Gemeinschaft entsteht auch durch Menschen, die Verantwortung übernehmen und sich für andere stark machen.

Quelle: Stadt Bayreuth, Presse-Info Nr. 854 vom 23. Oktober 2026.
Bildquelle: Stadt Bayreuth.

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