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Wo es zwitschert, summt und lebt

Herta Brandensteins vogelfreundlicher Garten in Tettau

Manchmal muss ein Garten gar nicht perfekt aussehen, um etwas ganz Besonderes zu sein. Im Gegenteil.

Bei Herta Brandenstein in Tettau darf es an manchen Stellen ganz bewusst ein bisschen wild aussehen. Zwischen Pflanzen, Totholz und natürlichen Strukturen finden Vögel, Insekten und andere Tiere Nahrung und Rückzugsorte.

Für dieses Engagement wurde ihr Garten nun mit der Plakette „Vogelfreundlicher Garten“ ausgezeichnet. Vertreter des LBV Kronach überreichten ihr die Auszeichnung.

Eine wilde Ecke für die Natur

Was für den einen vielleicht nach einem etwas unaufgeräumten Garten aussieht, ist für viele Tiere ein wertvoller Lebensraum.

Totholz beispielsweise bietet Lebensraum für Käfer, Spinnen und Raupen – und damit auch Nahrung für Singvögel. Heimische Pflanzen, Beerensträucher, Blüten und natürliche Strukturen sorgen zusätzlich dafür, dass Tiere Nahrung, Schutz und Nistmöglichkeiten finden.

Genau solche Elemente spielen auch bei der bayernweiten Aktion „Vogelfreundlicher Garten“ eine wichtige Rolle. Die gemeinsame Aktion von LBV und Bayerischem Artenschutzzentrum zeichnet private Gärten aus, die naturnah und strukturreich gestaltet sind.

Ein Garten, der Leben willkommen heißt

Herta Brandensteins Garten zeigt dabei etwas ganz Einfaches:

Naturschutz muss nicht immer groß beginnen.

Manchmal beginnt er direkt vor der eigenen Haustür – mit einer Pflanze, die stehen bleiben darf, einer wilden Ecke oder einem Stück Totholz, das nicht weggeräumt wird.

Und vielleicht ist genau das die schöne Nachricht hinter dieser kleinen Geschichte:

🌿 Wenn wir der Natur ein bisschen Raum lassen, kommt das Leben von ganz allein.

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