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  • Neues Leben für ein historisches Fachwerkhaus in Münchberg

    Neues Leben für ein historisches Fachwerkhaus in Münchberg

    Nach jahrelangem Leerstand soll das „Fachwerkhaisla“ saniert und zu einem Treffpunkt für Bürger, Vereine und die Stadtgesellschaft werden. Dafür stehen rund 2,4 Millionen Euro an Städtebaufördermitteln bereit.

    Ein Stück Stadtgeschichte soll in Münchberg eine neue Zukunft bekommen: Das denkmalgeschützte „Fachwerkhaisla“ in der Innenstadt wird umfassend saniert, umgebaut und erweitert. Die Regierung von Oberfranken hat dafür eine Förderung in Höhe von rund 2,4 Millionen Euro bewilligt.

    Ein Gebäude mit Geschichte

    Das Fachwerkhaus wurde um 1700 errichtet und zählt zu den ältesten Gebäuden Münchbergs. Nach jahrelangem Leerstand soll es nun wieder mit Leben gefüllt werden. Ziel ist es, nicht nur das historische Gebäude zu erhalten, sondern auch das umliegende Quartier zwischen Altstadt und Bahnhof aufzuwerten.

    Ein neuer Treffpunkt für die Gemeinschaft

    Künftig sollen in dem Gebäude Räume für Veranstaltungen, Vereine und weitere Akteure vor Ort entstehen. Damit reagiert das Vorhaben auch auf den bereits bestehenden Bedarf an geeigneten Veranstaltungsräumen.

    Zusätzlich werden die Außenanlagen aufgewertet. In der Umgebung wurden bereits ein Durchgang und ein Quartiersplatz neu gestaltet. Auch die Uferzone der Pulschnitz wurde ökologisch aufgewertet und für Fußgänger zugänglich gemacht.

    Millioneninvestition in die Zukunft

    Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf rund 3,5 Millionen Euro. Von den zuwendungsfähigen Kosten übernimmt die Städtebauförderung 80 Prozent. Weitere finanzielle Unterstützung kommt von der Oberfrankenstiftung und dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege.

    Mit der Sanierung soll ein historisches Gebäude erhalten und zugleich ein Ort geschaffen werden, an dem Menschen zusammenkommen und Gemeinschaft erleben können.

    Herzenssache Obermain: Wenn historische Bausubstanz bewahrt und für das gesellschaftliche Leben neu genutzt wird, kann daraus ein Gewinn für die ganze Stadt entstehen.

    Quelle: Regierung von Oberfranken, Pressemitteilung vom 12. Oktober 2026.

    Bildquelle: Schlicht Lamprecht Kern, Schweinfurt