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Kategorie: Bildung & Engagement

  • Kostenlose Hausaufgabenhefte für Bayreuther Grundschüler

    Kostenlose Hausaufgabenhefte für Bayreuther Grundschüler

    Bunt, praktisch und mit einer wichtigen Botschaft: Das Familienbündnis Bayreuth verteilt auch in diesem Schuljahr kostenlose Hausaufgabenhefte, die gleichzeitig auf das Notinsel-Projekt aufmerksam machen.

    Für die Grundschülerinnen und Grundschüler in Bayreuth hat das neue Schuljahr mit einer besonderen Unterstützung begonnen: Sie erhalten kostenlose, farbenfrohe Hausaufgabenhefte. Möglich wird das durch das Familienbündnis Bayreuth, das die Hefte gemeinsam mit dem Projekt „Notinsel“ erstellt hat, sowie durch finanzielle Unterstützung des Rotary Clubs Bayreuth-Eremitage und weiterer Werbepartner.

    Hausaufgaben planen und wichtige Informationen finden

    Die Hefte werden allen Grundschulen in Bayreuth zur Verfügung gestellt. Sie helfen den Kindern dabei, ihren Schulalltag selbstständig zu organisieren. Neben Platz für Hausaufgaben enthalten sie eine Notenübersicht und wichtige Kontaktadressen.

    Darüber hinaus finden die Schülerinnen und Schüler Hinweise auf Veranstaltungen, Freizeiteinrichtungen und weitere Angebote, die für Kinder in Bayreuth interessant sind.

    Notinsel: Schutz für Kinder in Notsituationen

    Ein besonderes Anliegen der Aktion ist es, das Notinsel-Projekt bekannter zu machen. Es besteht in Bayreuth bereits seit 2008. Seitdem stehen Kindern in Not nahezu 200 sichere Anlaufstellen in der Stadt zur Verfügung, an die sie sich wenden können, wenn sie Schutz und Hilfe benötigen.

    Die Hausaufgabenhefte verbinden damit einen praktischen Nutzen für den Schulalltag mit einer wichtigen Botschaft: Kinder sollen wissen, wo sie Unterstützung finden können.

    Bei der Vorstellung im Rathaus dankte Oberbürgermeister Dr. Andreas Zippel insbesondere dem Rotary Club Bayreuth-Eremitage für seine großzügige Spende sowie den weiteren Werbepartnern. Erst durch diese Unterstützung sei es möglich gewesen, die Hefte erneut kostenlos anzubieten.

    Quelle: Stadt Bayreuth, Pressemitteilung vom 15. Oktober 2026

    Herzenssache Obermain – Regional. Authentisch. Nah dran.

  • 📚 25 Menschen schenken Kindern Zeit zum Lesen

    📚 25 Menschen schenken Kindern Zeit zum Lesen

    Die neuen Lesementorinnen und Lesementoren im Landkreis Kulmbach freuen sich auf ihren Einsatz.
    Foto: Landratsamt Kulmbach / Nicole Neuber

    Im Landkreis Kulmbach wächst die ehrenamtliche Leseförderung weiter

    Lesen zu lernen braucht Zeit, Geduld und manchmal vor allem eines: jemanden, der sich die Zeit nimmt und gemeinsam mit einem Kind übt.

    Im Landkreis Kulmbach gibt es genau solche Menschen – und es werden immer mehr.

    Auf den Aufruf des Landratsamtes, neue Lesementorinnen und Lesementoren zu gewinnen, haben sich 25 engagierte Menschen gemeldet. Sie möchten im neuen Schuljahr Kinder an wohnortnahen Schulen begleiten und ihnen mit Geduld und Freude die Welt des Lesens näherbringen.

    Nach einem Einführungsseminar an der Max-Hundt-Schule in Kulmbach geht es im Oktober in die nächste Phase: Dann werden die neuen Mentorinnen und Mentoren ihren Lesekindern zugeordnet. Anschließend können die regelmäßigen Lesestunden beginnen.

    ❤️ Eine Stunde, die einen Unterschied machen kann

    Das Besondere am MENTOR-Projekt ist die persönliche Betreuung. Im 1:1-Prinzip arbeitet eine Mentorin oder ein Mentor regelmäßig mit einem einzelnen Kind.

    Dabei geht es nicht nur darum, gemeinsam Texte zu lesen. Es geht auch darum, Vertrauen aufzubauen, Mut zu machen und die Freude an Büchern und Geschichten zu entdecken.

    Das Projekt läuft im Landkreis inzwischen im siebten Jahr. Für das Schuljahr 2026/27 werden voraussichtlich 129 Leselernhelferinnen und Leselernhelfer an 19 Schulen im Einsatz sein und insgesamt 176 Kinder unterstützen. Landkreis Kulmbach

    🌟 Ehrenamt, das Zukunft schenkt

    25 neue Menschen haben sich entschieden, ihre Zeit und ihre Geduld einzusetzen, damit Kinder bessere Chancen bekommen und vielleicht sogar ihre ganz eigene Liebe zum Lesen entdecken.

    Das ist eine dieser Geschichten, die zeigen, dass Ehrenamt nicht immer laut sein muss.

    Manchmal sitzt einfach ein Mensch neben einem Kind, schlägt gemeinsam ein Buch auf und sagt:

    „Komm, wir versuchen es zusammen.“ ❤️

    Und genau daraus kann etwas Großes entstehen.

    Herzenssache Obermain findet: Das ist eine Geschichte, die erzählt werden sollte.


    Quelle: Landratsamt Kulmbach, Meldung vom 28.09.2026. Landkreis Kulmbach