Wie gingen die Menschen früher mit Seuchen, Angst und Aberglauben um? Regionalhistoriker Dr. Adrian Roßner beleuchtet die Geschichte der Pest und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft.
Die Pest forderte in Europa Millionen Menschenleben und prägte über Jahrhunderte das Leben der Bevölkerung. Wie die Menschen versuchten, die verheerende Krankheit zu verstehen und sich vor ihr zu schützen, steht im Mittelpunkt eines Vortrags der RW21 Volkshochschule Bayreuth.
Unter dem Titel „Totentanz im Fichtelgebirge. Eine Kulturgeschichte der Pest“ spricht der bekannte Regionalhistoriker Dr. Adrian Roßner am Mittwoch, 4. November 2026, von 19 bis 20.30 Uhr im Historischen Sitzungssaal des Kunstmuseums.
Zwischen Angst, Glauben und Aberglauben
Auf der Suche nach Erklärungen für den Ausbruch der Seuche wurden früher auch Menschen anderer Glaubensrichtungen verantwortlich gemacht. Im Fichtelgebirge verbreiteten sich verschiedene Schutzvorstellungen: Sogenannte Pesthäuschen sollten eingemauert werden, Himmelsbriefe Schutz vor schädlichen Ausdünstungen bieten und Bannsprüche den Tod davon abhalten, ein Haus zu betreten.
Der Vortrag beleuchtet die historischen Hintergründe und Folgen der Pest und zeigt zugleich, wie die Seuche die Gesellschaft und das Leben in der Region beeinflusste.
Anmeldung und weitere Informationen
Interessierte können sich bis Mittwoch, 28. Oktober 2026, anmelden.
- Online: www.vhs-bayreuth.de
- E-Mail: volkshochschule@stadt.bayreuth.de
- Telefon: 0921 50703840
- Termin: Mittwoch, 4. November 2026, 19 bis 20.30 Uhr
- Ort: Historischer Sitzungssaal des Kunstmuseums, Bayreuth
Vor Ort können gegebenenfalls noch Restkarten erworben werden.
Quelle: Stadt Bayreuth, Pressemitteilung Nr. 841 vom 21. Oktober 2026.
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